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Verhütungsspritze
Was ist die Dreimonatsspritze?
Die Dreimonatsspritze oder auch die Hormonspritze ist ein hormonelles Verhütungsmittel, das ein hochdosiertes Depot-Gestagen enthält und in den Gesäßmuskel oder den Oberarm injiziert wird.
Wie der Name schon sagt, muss die Spritze alle drei Monate neu verabreicht werden, um den Empfängnisschutz zu erhalten.
Wirkungsweise der Dreimonatsspritze
Das Depot-Gestagen der Hormonspritzen nimmt der weibliche Körper nach und nach auf. Der Eisprung wird unterdrückt, da das Hormon den Regelkreis im Gehirn beeinflusst und das Ausschütten des Luteinisierenden Hormons (LH) hemmt. Das Gestagen macht den Schleimpfropf am Gebärmuttereingang für Spermien undurchlässig. Zudem verändert sich die Gebärmutterschleimhaut so, dass sich die befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.
Diese Faktoren machen die Dreimonatsspritze zu einer sehr sicheren Verhütungsmethode.
Die Dreimonatsspritze und ihre Vorteile
- die Dreimonatsspritze bietet eine sichere Verhütung
- es muss für drei Monate nicht an Verhütung gedacht werden
- Einnahmefehler sind ausgeschlossen
- Weniger Wechselwirkungen mit Medikamenten als die Pille
... und ihre Nachteile
- Bei Nebenwirkungen kann das Verhütungsmittel nicht einfach abgesetzt werden, ebensowenige bei spontanem Kinderwunsch
- Zyklusstörungen (stärkere Blutungen oder Schmierblutungen) oder Ausbleiben der Menstruation
- Störung der Libido
- Depressive Verstimmungen
- Kein Schutz vor Geschlechtskrankheiten
- Frau kann nach dem Absetzen eventuell nicht sofort schwanger werden

