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Verhütungspflaster

Das Hormonpflaster zur Verhütung

Das Hormonpflaster bzw. Verhütungspflaster wird von der Frau selbst auf Oberkörper, Bauch, Gesäß oder Oberarm platziert. Hier gibt es kontinuierlich Hormone über die Haut and die Blutbahn ab. Diese wirken dann verhütend.

 

Anwendung Hormonpflaster

Das Hormonpflaster bzw. Verhütungspflaster wird einmal wöchentlich möglichst am gleichen Wochentag gewechselt. Wie bei der Pille erfolgt nach drei Wochen eine einwöchige Pause, in der es zu einer menstruationsähnlichen Blutung kommt.

Wirkung Hormonpflaster

Das Hormonpflaster setzt kontinuierlich die Hormone Östrogen und Gestagen frei, die über die Haut in die Blutbahn gelangen. Die Hormone unterdrücken den Eisprung sowie die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter. Im Gebärmutterhals verdickt sich der Schleim durch die Gestagenzufuhr, so dass kaum Samenzellen in die Gebärmutter gelangen können.

 

Vorteile Hormonpflaster

Die Frau muss nur einmal in der Woche das Pflaster wechseln und an Verhütung denken. Die Wirkung vom Hormonpflaster wird durch Durchfall und Erbrechen nicht beeinflusst. Das Pflaster gibt die Hormone kontinuierlich ab, dies sorgt für eine gute Verträglichkeit.

 

Nachteile und Nebenwirkungen Hormonpflaster

Das Hormonpflaster kann einige Nebenwirkungen verursachen. Das Pflaster wird direkt auf die Haut geklebt, dadurch kann es zu Hautreizungen kommen (betrifft etwa 20% der Anwenderinnen). Wie bei der Pille besteht ein erhöhtes Thromboserisiko, es kann zu Brustspannungen, Kopfschmerzen und sexueller Unlust kommen.
Das Verhütungspflaster schützt nicht vor Geschlechtskrankheiten.



Für die freundliche Bereitstellung der Bilder danken wir dem Museum für Verhütung & Schwangerschaftsabbruch in Wien