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Kondom & Femidom
Kondom & Femidom für die Frau
Das Kondom gehört zu den beliebtesten Verhütungsmethoden überhaupt. Das Femdiom, auch Kondom für die Frau hingegen wird seltener benutzt. Zwar haben die meisten schon einmal vom Femidom gehört, kennen aber keine Details. Was beide Verhütungmethoden eint ist, dass sie die einzigen Möglichkeiten sind, sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen. Gerade bei neuen oder wechselnden Geschlechtspartnern ist das Kondom oder das Femidom ein absolutes Must-Have. Geschlechtskrankheiten wie HIV, Chlamydien, Pilzinfektionen und andere Übel kann man sich auch durch kurzen und einmaligen Sex einfangen!
Kondom gerissen?
Wenn das Kondom gerissen oder geplatzt ist, kann eine Schwangerschaft zustande kommen. Auch bei der zusätzlichen Nutzung eines Spermizid kann die Stabiliät dieses Verhütungsmittels vermindert werden. Auch wenn das Kondom abgerutscht ist, kann sich Sperma auf den Weg zur Eizelle machen. Bei wechselnden Geschlechtspartnern sollte ein Kondom (oder das Femidom) nie fehlen, da nur so ein Schutz vor Geschlechtskrankheiten stattfinden kann. Auch ist wichtig, dass „Spaßkondome“ oftmals nicht verhütend wirken.
Femidom – das Frauenkondom
Das Frauenkondom ist auch Polyturethan. Es ist ein am Ende geschlossener Plastikschlauch, dann dessen Seiten sich ein weicher Ring befindet. Das Femidom schützt wie auch das Kondom vor Schwangerschaft und Geschlechtskrankheiten, da es eine Barriere bildet und die Spermien des Mannes auffängt. Das Femidom wird so tief wie möglich in die Scheide eingeführt und sollte den Muttermund erreichen. Es muss glatt an den Scheidenwänden anliegen, was vor der aktiven Nutzung geprüft werden sollte. Nach Nutzung muss der äußere Ring zweimal gedreht werden, danach kann das Femidom aus der Scheide gezogen und entsorgt werden. ProFamilia bietet eine Infobroschüre über das Frauenkondom.
Infobroschüre Frauenkondom – hier downloaden!
Für die freundliche Bereitstellung der Bilder danken wir dem Museum für Verhütung & Schwangerschaftsabbruch in Wien


