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Barrieremethode
Kondome, Femidome, Diaphragma, Lea Contraceptivum
Schwanger wird, wessen Eizelle durch ein Spermium befruchtet wird und sich diese in der Gebärmutter einnistet. Wer den Spermien den Weg zur Eizelle versperrt, verhindert eine Befruchtung. Kondome bestehen meist aus Latex. Ein Kondom wird über den Penis des Mannes gezogen und somit wird eine Barriere aufgebaut, welche das Zusammentreffen von Sperma und Eizelle verhindern soll. Deshalb von der Barrieremethode gesprochen. Zudem schützen einige der hierzu gehörigen Verhütungsmittel auch vor Geschlechtskrankheiten. Dieser zusätzliche Schutz ist durch das Kondom und das Femidom (Kondom für die Frau) geboten, da hier bei korrekter Anwendung der Austausch von Körperflüssigkeiten verhindert wird. Kondome gehören zu den beliebtesten Verhütungsmitteln in Deutschland. Doch sind auch Sie kein magisches Wundermittel der Schwangerschaftsverhütung.
Sicher Verhüten
Zur mechanischen Verhütung gehören auch das Lea Contraceptivum, die Portiokappe und das Diaphragma. Alle diese Verhütungsmethoden werden in die Scheide der Frau an den Gebärmuttermund angesetzt. Sie versperren den Spermien den Weg zur befruchteten Eizelle. Da sie keinen Schutz vor Geschlechtskrankheiten bieten, sind sie nur bei Geschlechtsverkehr in einer festen, monogamen Beziehung zu empfehlen, in der sich beide Partner durch Tests über eventuelle Krankheiten informiert haben.
Verhütung mit Spirale
Auch Verhütung mit einer Spirale setzt zum Teil auf die Wirkweise der Barrieremethode. Die Form der Spirale blockiert Spermien den Eingang in den Uterus und wirkt zudem durch Hormone oder Kupfer verhütend. Bei Verhütung mit Spirale ist es wichtig, in Eigenkontrolle den Sitz dieses intrauterinen Pessars zu überprüfen.


