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Notfallverhütung - Die Pille danach

Wann nimmt man die Pille danach?

Pille danach -wann?

Die Pille danach ist ein Mittel zur Notfallverhütung nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr, um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern. Oft sind es auch unglückliche Zufälle, wie ein gerissenes Kondom, die eine Notfallverhütung erforderlich machen.
Die Pille danach mit dem Wirkstoff Levonorgestrel gibt es in einer Packung mit einer oder zwei Pillen, diese sollten spätestens 72 Stunden (3 Tage) nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden.

 

Wie wirkt die Pille danach?

Das in der Pille danach enthaltene Hormon verhindert den Eisprung oder verändert die Gebärmutterschleimhaut so, dass sich die möglicherweise befruchtete Eizelle nicht mehr einnisten kann. Wenn der Eisprung erst fünf Tage nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr stattfindet, besteht immer noch die Gefahr schwanger zu werden. Denn: Die Spermien können bis zu drei Tage überleben und die Eizelle befruchten. Die Antibabypille danach soll das Einnisten der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter verhindern, daher wirkt sie nicht, wenn sich das Ei schon eingenistet hat.

Nebenwirkungen der Pille danach

Pille danach - Nebenwirkungen

Die Pille danach kann einige unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit und Erbrechen, Spannungen in der Brust, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Blutungsstörungen.
Die hormonelle Belastung für den Körper durch die Pille danach ist sehr groß, daher sollte sie so selten wie möglich verwendet werden.

 

Woher bekomme ich die Pille danach?

Die Pille danach ist nicht ohne Rezept erhältlich, sondern muss von einem Arzt verschrieben werden. Es sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden und ein paar Wochen nach der Einnahme der Pille danach sollte eine Kontrolluntersuchung erfolgen.


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