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Verhüten ohne Hormone mit der Kupferspirale
Wirkungsweise der Kupferspirale
Die Kupferspirale wird vom Frauenarzt in die Gebärmutter eingesetzt und bietet einen langfristigen Verhütungsschutz. Durch die Freisetzung von Kupferionen wird die Mobilität der Spermien gehemmt. Die Kupferspirale stellt zudem einen Fremdkörper in der Gebärmutter dar und verhindert auf diese Weise die Einnistung der Eizelle. Die Kupferspirale bietet aufgrund dieser doppelten Wirkungsweise eine hohe Sicherheit in Bezug auf die Verhütung.
Kupferspirale für wen?
Die Kupferspirale eignet sich vor allem für Frauen, die eine längerfristige Verhütungsmethode suchen und nicht ständig über Verhütung nachdenken wollen. Außerdem bietet sie sich als hormonfreie Verhütungsmethode für diejenigen an, die grundsätzlich auf Hormone verzichten wollen. Sie ist Frauen zu empfehlen, die schon Kinder geboren haben und ihre Familienplanung eventuell bereits abgeschlossen haben. Doch auch Frauen, die noch keine Kinder haben, können mit dieser Methode verhüten.
Vorteile Kupferspirale
Die Kupferspirale bietet einen langfristigen Verhütungsschutz und eignet sich für Frauen, die ohne Hormone verhüten wollen. Aus diesem Grund wird der weibliche Zyklus nicht verändert, so dass die Frauen gleich nach dem Entfernen der Kupferspirale schwanger werden können.
Nebenwirkungen/Nachteile der Kupferspirale
Die Kupferspirale kann eine Reihe von Nebenwirkungen verursachen, die beachtet werden sollten. Es besteht die Gefahr einer Eileiterschwangerschaft und eventuell stärkere Regelblutungen. Das Einsetzen der Kupferspirale kann unter Umständen mit Schmerzen einhergehen, und es besteht die Gefahr, dass die Gebärmutterwand durchstoßen wird. Durch das Rückholfädchen der Kupferspirale besteht zudem ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Außerdem bietet die Spirale keinen Schutz vor Geschlechtskrankheiten.


