Temperaturcomputer

Temperaturcomputer

Temperaturcomputer arbeiten auf Basis der zyklusabhängigen Veränderung der Basaltemperatur. Der hinterlegte Algorithmus, zur automatisierten Auswertung der fruchtbaren Tage und unfruchtbaren Tage, basiert auf einer Mischung aus Temperaturmethode und Kalendermethode.
Morgens wird im Liegen, unmittelbar nach dem Aufwachen, die Körpertemperatur oral, vaginal oder anal gemessen. Der Temperaturcomputer speichert den ermittelten Temperaturwert und wertet ihn direkt nach der Messung aus. Schon nach kurzer Zeit wird die Einschätzung der Fruchtbarkeit im Display des Temperaturcomputers angezeigt. An den vom Temperaturcomputer angezeigten fruchtbaren Tagen, sollte sich das Paar mit Verhütungswunsch um den Einsatz zusätzlicher Verhütungsmittel wie Kondom, Diaphragma oder Lea Contraceptivum in Kombination mit chemischen Verhütungsmitteln kümmern. An den berechneten unfruchtbaren Tagen kann auf zusätzliche Verhütungsmittel verzichtet werden.

Temperaturcomputer Vorteile

  • Eine kürzere Messdauer
  • ein Signalton am Ende der erfolgreichen Messung
  • die automatisierte Speicherung und Abrufbarkeit der gemessenen Werte
  • die automatisierte Auswertung des aktuellen Fruchtbarkeitsstatus

sind Vorteile des Temperaturcomputers gegenüber der manuellen Temperaturmessmethode. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass die Frau sich nicht erst in eine komplexe Methode einarbeiten und eine Lernphase einplanen muss, sondern sie mit dem Einsatz eines Computers zur Verhütung jederzeit ohne Fachkenntnisse beginnen kann.

Info

cyclotest 2 plus und cyclotest myWay

Die Varianten von Verhütungscomputern unterscheiden sich sehr stark in Preis und Ausstattung, wobei man nicht schlussfolgern kann, dass die teuren Geräte auch gleichzeitig sicherer sind. Dies unterstreicht die Studie "Sicherheit und Akzeptanz der Zykluscomputer und der symptothermalen Methode". Für den Einsatz im Alltag sollte man einen Verhütungscomputer mit einem gewissen Messkomfort auswählen, welcher lediglich durch einen flexiblen Temperaturfühler erreicht werden kann.
In Punkto Sicherheit haben Temperaturcomputer die gleichen Probleme wie die Temperaturmessmethode, weil es eine Einzelnachweismethode ist. Da die Basaltemperatur als einziges Symptom in die Auswertung der fruchtbaren Tage eingeht, fehlt eine Kontrollinstanz. Im Fachbuch "Natürliche Familienplanung heute" ist folgende Bewertung zu lesen: "Der Cyclotest 2 Plus macht im Vergleich die wenigsten "riskanten" Fehler bei der Bestimmung der fruchtbaren Tage. Die Temperaturmessung ist ebenfalls leicht zu handhaben."
Vorzuziehen ist ein Symptothermal-Computer. Alternativ ist die Anwendung eines Temperaturcomputers als Basis in Kombination mit der Billingsmethode, der Zwei-Tage-Methode oder dem Muttermund tasten empfehlenswert. Ist die Frau an die parallele Beobachtung eines weiteren Fruchtbarkeitsmerkmals gewöhnt, steigert dies die eigene Einschätzung und den verantwortungsbewussten Umgang mit der eigenen Fruchtbarkeit.

 

Nachteile des Temperaturcomputers

  • Eignet sich nicht, wenn im Schichtdienst gearbeitet wird, man sehr unregelmäßig schläft, bei Zyklusschwankungen höher als 5 Tage, bei der Einnahme von Hormonen oder anderen Medikamenten, die Einfluss auf die Temperatur haben könnten, bei sehr jungen Anwenderinnen
  • Man muss regelmäßig an die Verhütung denken und diszipliniert sein
  • Sexuelle Spontanität geht während der fruchtbaren Tage oft verloren

 

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  1. http://www.familienplanung.de/service/buecher/titel/natuerliche-familienplanung-heute-modernes-zykluswissen-fuer-beratung-und-anwendung/
  2. http://www.verhuetung-cyclotest.de/images/studie-sicherheit--akzeptanz-der-zykluscompute.pdf
  3. http://www.cyclotest-myway.de/
  4. http://www.verhuetungscomputer.net/verhuetungscomputer/temperaturcomputer/index.php
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